Merhaba!
Viele Grüsse aus Istanbul!
Na..., wie ist die Stimmung daheim! Ihr kämpft mit den Schneemassen, oder? Aber herrliches Winterwetter muss sein, habe ich mal so gehört.
Wir sind der Kälte nun doch entflohen! Nachdem wir am schwarzen Meer
in Constanta noch lang rumgehadert haben, sind einige Tage vergangen, bis wir letztendlich in den Bus gestiegen sind, wie groß
angekündigt! Zuerst haben wir eine halbe Stunde vor Abfahrt des Busses entschieden, dass wir doch radeln. Aber die Kälte hat uns nach 20 km doch wieder umgestimmt und da wir in der Nähe des Hafens waren, haben wir entschlossen, dort ein Weilchen rumzuquengeln, dass die Schiffe uns mitnehmen sollen.
Die ganzen Schiffsleute waren alle sehr erstaunt über unsere Idee, mit einem Containerschiff mitzufahren. In den Hafen darf man normalerweise gar nicht rein. Aber der Bruno kennt da ja nix, und so hat er den Wachleuten am Eingang gesagt, er müsse zu dem und dem Schiffstransportunternehmen, um mit dem Soundso zu sprechen. Und zack, waren wir drin.
2 Tage lang sind wir in dem 15- 20 km langen Hafen von Unternehmen zu Unternehmen, von den grossen Bossen zu den Kapitänen. Die meisten Leute waren unglaublich hilfsbereit und fanden die Idee witzig, aber natürlich fand jeder irgendeinen Grund, warum es nicht ging.
Während Bruno um die Big-Bosse herumschwänzelte, wurden der Fridolin
und ich von den Hafenarbeitern begutachtet, zu Brotzeiten
eingeladen...
Die ganze Aktion blieb erfolglos, aber interessant wars schon!
Nach zwei Tagen weiteren Frierens gaben wir auf und traten den Rücktritt zum Busbahnhof an.
Mit dem Bus sind wir über die Nacht (so schnell kanns also auch gehen) nach Istanbul gefahren.
Dort haben wir mitten in dieser riesigen Stadt in dem beliebten Viertel Taksim eine nette Dachkammer für einen Monat gemietet.
Wir werden häuslich!
Alles weitere seht ihr in den nächsten Berichten!