Durch Deutschland...

Es regnet und regnet, aber das tut unserer wunderbaren Laune keinen Abbruch! Mit unseren Bergen an Gepäck sind wir sehr, sehr langsam unterwegs und so sind wir nun nach einigen Tagen erst in Donauwörth angekommen. Wenn´s so weiter geht, dann haut die Planung wohl ganz gut hin und wir sind an Weihnachten in Österreich angekommen. Fridolin geniesst sein Leben als Vagabund. Er gibt die ersten 10 Kilometer Vollgas - danach lacht er im Anhänger alle Hunde aus, die er so leicht und locker überholt.

An der Iller entlang war es teilweise ziemlich übel zu radeln, da die Wege schlammig, rutschig und mit riessigen Wasserlachen überschwemmt waren. Die Iller führte uns bis nach Ulm. Wir drei dreckverspritzten Landeier stachen offentsichtlich in dem Getümmel mitten in Ulm heraus, weil uns gleich mal die Julia entdeckte und fragte, was wir denn vor ihrem Haus machen?! Wieder mal die Bestätigung, dass die Welt ein Dorf ist.

Die Iller hinter uns lassend, radelten wir die Donau entlang und tauchten immer wieder in die wilden Donauauen ein (manchmal auch unter!!!). Geniale Landschaften, nette Dörfer und ein grosser Vorteil bei diesem Wetter: kaum Menschen.

Die Menschen, denen wir begegnen, sind immer sehr interessiert und bedauern uns komischerweise immer sehr - am meisten allerdings immer das arme Hündchen.

Wir fühlen uns aber gar nicht bedauernswert, denn wir können unser Glück kaum fassen, dass unsere Wege wohl noch lang so weiter gehen werden. Wir freuen uns auf alles was kommt!

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