Endspurt...

bella italia...

... so schee!!! Das von allen Seiten als unmöglich bezeichnete Unternehmen war eine witzige und geräuschvolle "Spritztour" quer durch Italien und führte uns letztendlich bis an unsere Haustüre! Wie gesagt, Italien ist wunderschön, und was für eine Hohn, wenn man nach einer langen Reise durch 12 Länder sagen kann, dass es landschaftlich am schönsten in Italien war!

Wir klapperten mühelos alle kleinen Bergdörfchen ab, fuhren voller Freude die schönsten Umwege durch einsame Berggegenden und auch Großstädte wie Rom und Florenz zeigten sich als sehr "ape-freundlich", da diese Dreiräder einfach überall durchflitzen können. Unser Übermut steigerte sich immer mehr und wir luden auf, was uns in die Quere kam... seien es Anhalter, Radfahrer mit Panne oder auch verwirrte Japaner, die dieses Erlebnis wohl als Highlight ihres Europa-Aufenthalts verbuchten.

Am Gardasee legten wir noch eine Verschnaufpause ein und bekamen Besuch von Brunos Familie. Der Gedanke an eine Alpen-Überquerung mit der Ape lag uns schon etwas schwer im Magen. Aber dann ging es los... übers Timmelsjoch schlichen wir Richtung Heimat und wurden dabei von Fahrradfahrern überholt. Auf 2509 Meter übernachteten

wir ein letztes Mal in unserem Zelt und merkten seit Monaten mal wieder, was Kälte bedeutet. Und dann ging es lang, lang bergab. Im Südtirol konnte ich meine Tränen nicht mehr zurückhalten, als ich Laugensemmel und Wienerle einkaufte und dabei auf deutsch von einer Verkäuferin angesprochen wurde. Unglaublich, wie man sich an einem Laugensemmel und dem Klang der eigenen Sprache so freuen kann!

Über den Fernpass tuckerten wir nach Reute und flitzen dann das Oberjoch hinunter ... Deutschland, du hast uns wieder!!!

Was bleibt noch zu sagen? Eine Unmenge an Eindrücken bringen wir mit, die lang noch in uns schaffen werden, viele tolle Menschen durften wir kennenlernen und diese Reise hat uns beide noch mehr miteinander zusammengeschweisst.

Und ausserdem: Ziel erreicht, denn wir kommen unglaublich gern wieder heim!

Vielen, vielen Dank an euch alle, die uns auf dieser Reise virtuell begleiteten und Interesse zeigten! Ein ganz besonderer Dank gilt meiner Schwägerin Claudia, die sich bestens um unseren treuen Reisehund Fridel gekümmert hat und uns damit ermöglicht hat, unbesorgt weiterzureisen!

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